„Bombige“ Clubmeisterschaften 2026
„Bombige“ Clubmeisterschaften 2026 sind beendet – Wir sehen uns auf der Siegerehrung beim Oktoberfest am 10.10.2026
Mit den Finalspielen gingen die diesjährigen Clubmeisterschaften nach fast zwei Monaten zu Ende – und sie waren in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Zum ersten Mal lag die Turnierleitung in den Händen von „Bomber“ Gianluca Vittori, der die schwierige Nachfolge von Censi und Hardy Waegemann antrat. Eine Aufgabe, die er mit Bravour meisterte.
Erstmals wurden die Clubmeisterschaften parallel zu den Medenspielen ausgetragen – organisatorisch eine echte Herausforderung. Hinzu kam, dass das gesamte Turnier erstmals online organisiert wurde. Trotz dieser Neuerungen verliefen die Meisterschaften reibungslos und waren ein voller Erfolg. Ein großes Kompliment an Bomber für die hervorragende Organisation!
Sportlich boten die vergangenen Wochen alles, was den Tennissport ausmacht: hochklassige Begegnungen, spannende Matches, intensive Ballwechsel und jede Menge Spaß auf und neben dem Platz. Besonders auffällig war der Generationswechsel im Verein. Viele junge Spielerinnen und Spieler standen in den Finals und trugen sich in die Siegerlisten ein – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Jugend im Vormarsch ist und die Zukunft des Vereins mitgestaltet.
Doch die eigentlichen Gewinner waren am Ende beide Vereine – KTC In Himmel und TC VfB Kirchhellen. Die Clubmeisterschaften haben einmal mehr gezeigt, wie lebendig das Vereinsleben ist und welche Begeisterung der Tennissport auslösen kann.
In dieser Form sind die Clubmeisterschaften längst etwas Besonderes. In Bottrop gibt es keine vergleichbare Veranstaltung mehr, die über einen so langen Zeitraum mit einer derart großen Teilnehmerzahl, so vielen Wettbewerben und einer beeindruckenden Resonanz von Zuschauerinnen und Zuschauern durchgeführt wird.
Ein herzliches Dankeschön gilt deshalb Bomber für seinen großartigen Einsatz, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren sportlichen Ehrgeiz sowie den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern, die mit ihrer Unterstützung für eine tolle Atmosphäre gesorgt haben.
Die Siegerehrung findet als Höhepunkt der Clubmeisterschaften im Rahmen des Oktoberfestes am 10.10.2026 statt. Dort werden alle Siegerinnen, Sieger und Platzierten noch einmal gebührend gefeiert – ein Termin, den sich alle Vereinsmitglieder schon jetzt vormerken sollten.
Weiter so im nächsten Jahr – diese Clubmeisterschaften sind einzigartig und etwas ganz Besonderes!
Herren A
Youngsters übernehmen das Kommando – Toni Schmücker holt sich erstmals den Titel
Im Finale standen sich mit Toni Schmücker und Benny Neis zwei Mannschaftskollegen und gute Freunde gegenüber, die sich auf ihrem Weg ins Endspiel gegen einige favorisierte und erfahrene Konkurrenten durchsetzen konnten.
Am Ende setzte sich der erst 15-jährige Toni Schmücker mit 6:2, 6:3 gegen Benny Neis durch und sicherte sich damit erstmals den Titel bei den Herren A.
Das Endspiel bot Tennis auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Beide Akteure überzeugten mit druckvollem Grundlinienspiel, großem Tempo und beeindruckender Konstanz. Trotz des klaren Ergebnisses war die Partie von vielen sehenswerten Ballwechseln geprägt und begeisterte die Zuschauer.
Eines scheint bereits jetzt klar: Die Jugend gehört die Zukunft. Toni Schmücker und Benny Neis haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie schon heute zur Spitze des Vereins gehören – und für die Konkurrenz wird es in den kommenden Jahren immer schwieriger werden, die beiden zu schlagen.
Toni und Benny
Herren B
Krimi bis zum letzten Ball – Henrik Kubela sichert sich den Herren-B-Titel
Spannender hätte das Herren-B-Endspiel kaum verlaufen können. Mit Henrik Kubela und Thorn Hillebrand standen sich zwei junge Spieler gegenüber, die beide erstmals das Finale der Herren B erreicht hatten und den Zuschauern ein echtes Tennis-Spektakel boten.
Henrik erwischte den besseren Start und sicherte sich den ersten Satz mit 6:3. Doch Thorn schlug eindrucksvoll zurück: Mit seiner druckvollen Vorhand dominierte er den zweiten Durchgang und glich durch ein 6:1 verdient aus.
Der entscheidende Match-Tiebreak entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Thorn stand bereits mit zwei Matchbällen ganz dicht vor dem Titelgewinn, doch Henrik bewies starke Nerven, wehrte beide Chancen ab und entschied den Tiebreak schließlich mit 12:10 für sich.
Beide Spieler überzeugten nicht nur mit ihrem spielerischen Können, sondern auch mit ihrer Fairness auf dem Platz. Henrik agierte über die gesamte Partie äußerst sicher und kontrolliert, während Thorn mit seiner offensiven Spielweise immer wieder spektakuläre Punkte erzielte. Am Ende hatte Henrik das glücklichere Ende für sich – doch eigentlich hatte dieses Finale keinen Verlierer verdient.
Mit ihrem Auftritt haben beide gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Sie werden sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln und es der Konkurrenz künftig ganz sicher noch schwerer machen.
Thorn und Henrik
Damen
Youngster-Duell bei den Damen – Lyn Moss überzeugt mit starkem Auftritt
Auch im Damen-Endspiel standen sich zwei Nachwuchsspielerinnen gegenüber und unterstrichen eindrucksvoll, dass die Zukunft dem jungen Tennis gehört. Lyn Moss und Janna Jansen begeisterten die Zuschauer mit einem Finale, das trotz des klaren Ergebnisses viel Qualität bot.
Lyn Moss dominierte die Partie mit ihren druckvollen Grundschlägen und einer technisch herausragenden Vorstellung. Mit konsequentem Offensivspiel ließ sie ihrer Gegnerin nur wenige Chancen und sicherte sich den Titel verdient mit 6:0, 6:3.
Doch auch Janna Jansen wusste zu überzeugen. Sie zeigte über die gesamte Begegnung großen Kampfgeist, gab sich zu keinem Zeitpunkt auf und kämpfte um jeden Ball. Diese Einstellung und ihr großes Potenzial lassen erkennen, dass sie sich in den kommenden Jahren noch weiterentwickeln wird.
Zwei talentierte junge Spielerinnen lieferten sich ein sehenswertes Endspiel und machten Lust auf die Zukunft. Weiter so – auf diese beiden Nachwuchstalente darf man sich noch viele Jahre freuen!
Janna und Lyn
Spannendes Herren-Doppel – Toni Schmücker holt zweiten Titel
Das Herren-Doppel hielt, was es versprach: Sami Mousalli/Henrik Kubela und Toni Schmücker/Sven Loske lieferten sich ein hochklassiges und bis zum Schluss spannendes Finale mit zahlreichen spektakulären Ballwechseln.
Nach einem 6:4 für Sami Mousalli und Henrik Kubela kämpften sich Toni Schmücker und Sven Loske mit einem 6:4 im zweiten Satz zurück und erzwangen den entscheidenden Match-Tiebreak. Dort bewiesen sie die stärkeren Nerven und sicherten sich mit 10:6 den Titel.
Für Henrik Kubela blieb damit an seinem Geburtstag das erhoffte Geschenk verwehrt. Stattdessen durften Toni Schmücker und Sven Loske jubeln. Für Toni war es bereits der zweite Titel bei den diesjährigen Vereinsmeisterschaften, während Sven Loske sich erstmals in die Siegerliste eintragen durfte.
Erneut zeigte sich, wie reizvoll das ausgeloste Doppel-Format ist. Die zufällig zusammengestellten Paarungen sorgten für viele neue und interessante Teamkonstellationen, spannende Begegnungen und jede Menge abwechslungsreiches Tennis – ein Konzept, das sich einmal mehr bestens bewährt hat.
links: Henrik und Sami; rechts Toni und Sven
Damen Doppel
Janna Jansen und Maya Wischerhoff sichern sich den Damen-Doppel-Titel
Im Damen-Doppel-Finale setzten sich Janna Jansen und Maya Wischerhoff mit 6:4, 6:4 gegen Sophie Rohde und Andrea Sauerbach durch und krönten sich verdient zu den neuen Vereinsmeisterinnen.
Für Janna war es die perfekte Antwort auf die Niederlage im Damen-Einzel-Finale. Mit einer konzentrierten und engagierten Leistung sicherte sie sich nun doch noch einen Titel. Besonders groß war die Freude auch bei Maya Wischerhoff, die sich erstmals in die Siegerliste der Vereinsmeisterschaften eintragen durfte.
Bemerkenswert: Mit Andrea Sauerbach stand eine erfahrene Spielerin gemeinsam mit drei jungen Damen auf dem Platz. Genau diese Mischung macht Hoffnung für die Zukunft. Janna Jansen, Maya Wischerhoff und Sophie Rohde sollen in der kommenden Saison den Grundstock einer neu formierten Damenmannschaft bilden – ein vielversprechender Ausblick für den Verein.
links: Andrea und Sophie, rechts: Maya und Janna
Mixed offen
Dierig/Dierig beweisen starke Nerven
Im offenen Mixed-Finale standen diesmal vier Routiniers. Susanne Dierig und Mike Dierig sicherten sich in einer spannenden und äußerst ausgeglichenen Partie mit 7:6, 7:5 den Titel gegen Patrizia Fahnenbruck und Carsten Brandenburg.
Beide Paarungen waren hervorragend aufeinander eingestellt. Kein Wunder, denn jeweils eine Spielerin aus der Damen-50-Niederrheinmannschaft und ein Spieler aus der Herren-55-Verbandsligamannschaft bildeten die Teams. Entsprechend eng verlief das gesamte Match, in dem sich beide Duos kaum etwas schenkten.
Der erste Satz wurde erst im Tiebreak entschieden. Auch im zweiten Durchgang entwickelte sich ein echter Krimi: Nach einem 0:4-Rückstand starteten Susanne und Mike Dierig eine beeindruckende Aufholjagd, drehten den Satz noch und machten mit 7:5 den Titelgewinn perfekt.
Das Finale war geprägt von spannenden Ballwechseln, großem taktischem Geschick und gegenseitigem Respekt. Am Ende hat ein Quäntchen mehr Glück zugunsten von Susanne und Mike Dierig den Ausschlag gegeben, die sich den Titel in der Königsdiszipin sicherten.
links: Mike und Susi; rechts: Patrizia und Carsten
Mixed 60
Vertraute Gegner liefern sich sehenswertes Mixed-60-Finale
Im Mixed-60-Endspiel trafen mit Susi Nickel/Peter Roth sowie Censi Waegemann/Hardy Waegemann zwei Paarungen aufeinander, die sich seit Jahrzehnten kennen. Gerade das machte die Partie so besonders: Beide Teams kannten die Spielweise des jeweils anderen nahezu in- und auswendig, Überraschungsmomente waren deshalb nur schwer zu erzielen.
Dennoch entwickelte sich ein hochklassiges Finale mit vielen intensiven und abwechslungsreichen Ballwechseln. Beide Paarungen schenkten sich nichts und kämpften um jeden Punkt, sodass die Zuschauer ein spannendes und jederzeit ausgeglichenes Match erlebten.
Am Ende setzten sich Susi Nickel und Peter Roth mit 6:4, 6:4 durch. Das Ergebnis fiel zwar knapp aus, der Sieg war aufgrund der etwas konsequenteren Spielweise in den entscheidenden Momenten jedoch verdient.
Das Finale zeigte einmal mehr, dass auch langjährige Weggefährten und Freunde auf dem Tennisplatz hochklassigen und spannenden Sport bieten können – geprägt von großem gegenseitigem Respekt und fairer Atmosphäre.
Susi und Peter; Cenci und Hardy
Herren 65 Doppel
Hardy Waegemann holt sich gemeinsam mit Theo Haseke den Titel im Herren-65-Doppel
Nach der knappen Niederlage im Mixed 60 durfte Hardy Waegemann am Ende doch noch jubeln. Gemeinsam mit Theo Haseke gewann er das Finale im Herren-65-Doppel gegen Benno Schönhaber/Buschi Buschmann mit 4:6, 6:1, 10:7.
Die Zuschauer erlebten eine spannende und abwechslungsreiche Partie. Nach dem verlorenen ersten Satz fanden Theo Haseke und Hardy Waegemann immer besser ins Spiel, agierten druckvoller und glichen mit einem souveränen 6:1 aus. Der anschließende Match-Tiebreak entwickelte sich zu einem echten Krimi, den die beiden mit 10:7 für sich entschieden.
Das Finale machte einmal mehr deutlich, dass auch im Herren-65-Bereich Tennis auf hohem Niveau gespielt wird. Intensive Ballwechsel, großer Einsatz und taktisch kluges Spiel sorgten für beste Unterhaltung und zeigten eindrucksvoll, dass guter Tennissport keine Frage des Alters ist.
Theo und Hardy; Buschi und Benno
Herren 65 Einzel
Endspiel: Peter Imberg - Hardy Waegemann (noch offen)
